Urlaub – so gelingt die ERHOLUNG. Newsletter III 2014

in Bayern haben gerade die Sommerferien begonnen. Aus diesem Anlass gibt es heute einen kurzen und knackigen Sommernewsletter mit dem wichtigsten, was Sie sich und Ihrem Gehirn im Urlaub gönnen sollten.

Für all die Abonnentinnen und Abonnenten, die den Sommerurlaub schon hinter sich haben: machen Sie eine Gedächtnisübung draus und merken Sie sich die Tipps für den nächsten Urlaub. Ich hoffe, dass der in nicht allzu weiter Ferne ist!

Ehrlich: Sie haben sich Ihren Urlaub verdient. Freuen Sie sich darauf und darüber und lassen Sie Ihr schlechtes Gewissen, weil Sie irgendetwas nicht geschafft haben, zu Hause. Ihr Körper und Ihr Geist brauchen diese Auszeit.

Reduzieren Sie Ihre Stresshormone: das geht am besten durch Bewegung. Also: nicht nur im Liegestuhl liegen – schwimmen Sie, gehen Sie spazieren, machen Sie Sport. So, wie es Ihnen gut tut, in Ihrem eigenen Tempo und nach Ihren Bedürfnissen.

Halten Sie inne! Schalten Sie in Ihrem Urlaub ein oder zwei Gänge zurück. Gönnen Sie sich Pausen: setzen Sie sich an den Strand und genießen Sie den Blick aufs Meer. Halten Sie beim Wandern inne und genießen das wundervolle Panorama. Oder halten Sie einen Moment inne, wenn Sie im Museum vor einem schönen Kunstwerk stehen. Zuhause auf dem Balkon oder im Garten lässt es sich ebenso zurückschalten.

Orientieren Sie sich. Studieren Sie Prospekte Ihres Urlaubsorts. Was gibt es dort Interessantes zu sehen und zu erleben? Das steigert die Vorfreude. Alternativ suchen Sie die Urlaubsfotos wieder heraus, schauen Sie sie noch einmal an. Die Freude über das Erlebte strahlt wiederum in Ihren Alltag aus.

Lassen Sie los. Versuchen Sie, Ihre Alltagssorgen zu Hause zu lassen. Sie sind im Urlaub, um abzuschalten. Viele Probleme überstehen leider die Urlaubszeit, ohne dass sie sich in Wohlgefallen auflösen – aber auch, ohne dass das Konsequenzen hat. Die Sorgen, die auf Sie warten, tun das auch, wenn Sie nicht dauernd an Sie denken. So wie die

Unfertigen Dinge. Lassen Sie das, was Sie nicht mehr geschafft haben, zu Hause oder im Büro. Schicken Sie die Gedanken daran wieder nach Hause, sie sollen dort auf Sie warten (was sie auch mit Sicherheit tun werden). Versuchen Sie es, reden Sie mit Ihren Gedanken wie mit einem störrischen Kind – das wirkt manchmal Wunder.

Neues ist gut fürs Gehirn. Schauen Sie sich um, was es an Ihrem Urlaubsort zu tun, zu schauen, zu riechen oder zu hören gibt. Genießen Sie das Andersartige – egal, ob Sie am anderen Ende der Republik oder der Welt sind. Überall ticken die Menschen mehr oder weniger anders. Genießen Sie es!

Gehirn runterfahren. Auch wenn Sie vor Ort aktiv sind und Ihr Gehirn mit neuen Sachen auf Hochbetrieb läuft, werden Sie doch merken, dass es sehr entspannend ist, wenn Sie auf andere Gedanken kommen. Ihr Gehirn läuft auf Hochtouren im Urlaubsmodus – und Ihr Stresspegel sinkt.

Ich wünsche Ihnen eine wunderschöne Urlaubszeit,

in diesem Sinne,

Ihre Julia Hayn