Stress und Diabetes

Dass zu viel Stress ungesund ist, wissen wir alle. Doch jetzt haben Wissenschaftler vom Institut für Epidemiologie II (EPI II) Am Helmholtz Zentrum München in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Johannes Kruse vom Universitätsklinikum Gießen und Marburg Ergebnisse einer Studie bekanntgegeben, die sie über durchschnittlich 13 Jahre lang an über 5300 berufstätige Teilnehmern zwischen 29 und 66 durchgeführt haben.

Dabei zeigte sich, dass die Studienteilnehmer und –teilnehmerinnen am ehesten am Typ-2-Diabetes erkrankt sind, die sich an ihrer Arbeitsstelle überhöhtem Stress ausgesetzt fühlten. Und zwar sind die Personen betroffen, die über geringe Handlungs- und Entscheidungsspielräume verfügen und die die Anforderungen an sie als sehr hoch einschätzen. Das erhöhte Risiko liegt bei 45 Prozent!

Diese Risikoerhöhung war unabhängig von den klassischen, allseits bekannten Faktoren wie Übergewicht, Alter oder Geschlecht. Wobei diese Faktoren selbstverständlich nach wie vor wesentlich zur Verbreitung dieser Krankheit beitragen. Nur dass auch Stresssituationen wie oben genannte dazu führen, ist wohl weniger bekannt.

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