Mind Map: Das Wunderwerkzeug für alle Gelegenheiten – Die Gedächtnistrainerin

Sie haben viele Ideen und bekommen keine Struktur in Ihren Kopf, geschweige denn auf Papier oder PC? Sie suchen Ideen und wissen nicht, wo Sie sie finden? Sie müssen des öfteren komplexe Texte lesen und verstehen und möchten ein Tool, durch das Sie diese Texte verständlich machen können? Sie sind in einer Phase der Aus- oder Weiterbildung und müssen viel lernen?

Auf all die Fragen gibt es nur eine Antwort: Mindmapping!

MindMaps unterstützen Sie dabei,

  • Ideen zu strukturieren
  • Ideen zu sammeln
  • schwierige Texte zu strukturieren
  • Lernberge abzubauen und zu behalten
  • Projekte zu planen
  • undundund.

Wie das geht? Mit einem Blatt Papier und mehreren farbigen Stiften. Alternativ gibt es MindMaps auch als Software, doch dazu in einem späteren Beitrag mehr.

Sie sehen hier  ein sehr reduziertes MindMap zum Thema „MindMap“. Lag ja nahe für diesen Blogbeitrag. 😉

Nehmen Sie das Papier quer (wirkt weiter für uns, außerdem ist unser Blickfeld auch quer) und schreiben das Thema in die Mitte. „Eingewolkt“ (wobei das keine Wolken sind, sondern der Querschnitt eines Baumstamms von oben) steht es da und Ihre Gedanken schweifen nicht ab.

Begriffe, die sich als Oberbegriffe eignen, zeichnen Sie jetzt mit einer Verbindungslinie um das Thema herum. Im Tun werden Ihnen weitere Gedanken kommen. Die verbinden Sie mit dem jeweiligen passenden Oberbegriff und setzen so Ihr MindMap fort. Wenn Sie alles kolorieren (gleichzeitig oder auch erst hinterher), haben Sie visuell einen guten Überblick, welche Aspekte Ihnen zu Ihrem Thema eingefallen sind.

Wenn Sie ein analoges MindMap, also auf Papier, scheuen, weil Sie da nichts verschieben oder löschen können, empfehle ich Ihnen folgendes: Schreiben Sie Ihre Gedanken auf Post-Its. Somit lassen sie sich frei hin- und herschieben und sogar spurlos wieder entfernen. Dazu habe ich mir angewöhnt, billige no-name-Post-Its immer da zu kaufen, wo ich sie sehe. Oft in den 1,-Euro-Regalen beim Discounter.

Zeichnen oder kritzeln Sie Symbole neben Ihre Begriffe – was immer Ihnen einfällt, das ist nur für Sie bestimmt.

Sie werden sehen, Ihre Ideen klaren sich auf, Sie bekommen allerdings womöglich noch mehr Ideen – die Sie dann gleich wieder einnorden können auf Ihrer MindMap.

Schwierige Texte strukturieren

Nehmen Sie die vorhandenen Struktur des Textes und übertragen Sie diese in das MindMap: Inhaltsverzeichnisse, Überschriften, Zwischenüberschriften eignen sich da hervorragend.

Lernberge abbauen

Strukturieren Sie Ihren Lernstoff in oben gezeigter Weise. Nur, dass Sie hier bitte keine neuen Ideen generieren, sondern erst aus dem Gedächtnis und dann aus Ihrem Skript oder Buch die wichtigen Begriffe hier eintragen. Und, wie gehabt, bis ins von Ihnen gewünschte Detail herunterbrechen. Sie werden merken, dass Ihnen das eine ganze Menge Lern-Arbeit erspart und zudem noch eine gute Basis bietet, sich den Lernstoff dann immer mal wieder „auf die Schnelle“ anzuschauen.

Projekte planen

Notieren Sie sich hier Gedanken zum Projekt, mögliche Meilensteine und Aufgaben. Und sortieren Sie dann alles nach seiner Wichtigkeit – vom Oberbegriff bis zum Detail. Hierzu empfehle ich unbedingt die Post-It-Methode. Sehr positiv ist, dass Sie hier schon von Anfang an Details, die Ihnen gedanklich zufliegen, unterbringen können. Ohne dass Sie sie immer wieder gedanklich wegschieben müssen.

Beginnen Sie, wie immer, mit kleineren Ideen oder Projekten und gewöhnen Sie sich an das Tool. Bis es Ihnen dann vielleicht so wie mir geht, dass Sie auf MindMaps nicht mehr verzichten wollen.