Lachen ist gesund – Die Gedächtnistrainerin

Heute bin ich bei Recherchetätigkeiten auf einige Informationen zum Thema „Lachen“ gestoßen. Da war die Frage: Wann habe ich das letzte Mal so richtig gelacht? So, dass mir der Bauch weh tat und die Lachtränen geflossen sind? Das ist doch schon wieder etwas her – ganz im Gegensatz zu Zeiten, die lange vorbei sind, als ich mich als Jugendliche mit meiner besten Freundin ständig schlappgelacht habe. Heutzutage heißt das übrigens „Lachflash“.

Doch zum gelotologischen Teil (Gelotologie ist die Wissenschaft vom Lachen nach γέλως/gelos = Lachen und λόγος/logos = Lehre). Der Beginn der Verarbeitung hängt natürlich erst einmal davon ab, ob wir einen Witz hören oder lesen. Also nimmt erst einmal das Innenohr das Gehörte auf oder unser optischer Apparat.

Es sind große Teile des End- und Zwischenhirns und die Atemsteuerung im Hirnstamm beteiligt. Das, was uns beim Lachen glücklich macht, sind die Endorphine, die im Gehirn beim Lachen freigesetzt werden. Zugleich verringern diese übrigens auch das Schmerzempfinden. Vielleicht gar nicht so dumm, wenn wir vor lauter Lachen den Laternenpfosten nicht sehen und dagegenrennen.

Lachen ist gesund, das wissen wir alle. Hier die Argumente: Die Bilung von Stresshormonen wird beim Lachen verringert, das Immunsystem gestärkt und der Blutdruck gesenkt.
Der Sauerstofftransport und damit die Durchblutung nehmen zu. In 10 Minuten echtem Lachen verbrennen Sie etwa 50 Kilokalorien. (Dafür können Sie immerhin eineinhalb Scheiben Knäckebrot essen!)

Und ich kann mich über solche Filmchen kaputtlachen…

Es grüßt Sie mit tränenden Augen,

Julia Hayn