Kuli gegen Computer?

„Kuli schlägt Computer“ – so titelt die FAZ in ihrem Artikel Kuli schlägt Computer im Ressort „Beruf und Chance“ am 14. Februar 2016. Dabei geht es um ein Thema, das auch in meinen Seminaren immer mehr Thema ist und sein wird: Ist es gut und wichtig, auf die „modernen“ Medien umzustellen? Soll ich als Zuhörerin oder Zuhörer lieber alles auf meinen Rechner laden und brauche nicht mehr mitzuschreiben? Voraussetzung für uns Referenten und Referentinnen ist natürlich, dass wir den Seminarinhalt zum Hochladen vorbereiten.

Die Diskussion wird oft als schwarz-weiß-Diskussion geführt – entweder modern, Laptop, oder altmosurasaki stockdisch, Papier. Und wieder betone ich: Hier gibt es kein Entweder – Oder! In dem zitierten Artikel finde ich mich endlich einmal wieder, denn das Lernen ist so ein individueller und komplexer Vorgang, dass hier stets gilt: Experimentieren Sie mit den Medien, die Ihnen zur Verfügung stehen. Nutzen Sie Papier und Stift, um Inhalte besser ins Gedächtnis zu bringen, direkt von der Hand zum Hirn. Nutzen Sie die Möglichkeiten der elektronischen Medien, um gemeinsam mit anderen in Gruppen zu diskutieren und zu experimentieren. Und recherchieren Sie, was das Internet hergibt.

Je mehr Sinneskanäle Sie ansprechen, desto besser verinnerlichen Sie das, was Sie lernen möchten. Gönnen Sie Ihrem Gehirn den Mix aus verschiedenen Methoden.

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