Fernsehen ist gut für uns!

Ja, auch ich gehe jetzt unter die Bloggerinnen. Zu Beginn gibt es gleich mal eine gute Nachricht:

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von der Johannes-Gutenberg-Uni in Mainz ermutigen uns durch eine neue Studie, unser schlechtes Gewissen zu ignorieren. Nämlich dann, wenn wir abends zur Entspannung in die Röhre (bzw. den Flachbildschirm) schauen oder Computerspiele machen.

Wir dürfen das! Das ist doch eine wirklich gute Nachricht. Es wird immer deutlicher, dass die Nutzung diverser Medien durchaus positive Effekte auf unsere Psyche haben kann. Wichtig ist dabei allerdings, dass wir das auch genießen und uns bewusst sind, dass wir Pause machen und diese Pause durch Medienkonsum gestalten können.

Die Studie zeigt, dass besonders erschöpfte Menschen ein größeres schlechtes Gewissen bei der Mediennutzung haben als Personen, die nicht so gestresst sind. Dumm, denn die erschöpften Menschen hätten die Erholung besonders nötig. Doch sie sehen diese Art der Freizeitgestaltung als „Prokrastination“ (= Aufschieben) von anderen, wichtigeren Tätigkeiten. Sie denken, dass sie jetzt besser Sport machen oder andere Dinge tun sollten, als nur faul herumzusitzen.

Diesen Menschen sei noch einmal gesagt: Medienkonsum kann auch entspannend sein, wenn er bewusst genossen wird. Setzen Sie sich ab und zu vor den Fernseher und freuen Sie sich über diese Möglichkeit der Entspannung.

Dass es genügend negative Aspekte der Mediennutzung gibt, will ich hier noch der Vollständigkeit halber erwähnen, doch das soll heute nicht Thema sein.

Denn fürs Erste gilt: Genießen Sie die nächste Soap, Doku oder den Krimi, solange Sie das nicht den ganzen Tag schauen und Ihre Arbeit weiterhin gut erledigen!

Quelle: http://www.uni-mainz.de/presse/61463.php