Fassen Sie sich an die eigene Nase

renjith krishnanHirnforscher um Martin Grundwald von der Uni Leipzig haben festgestellt, dass es in jedem Falle hilft, wenn wir uns öfter an die Nase fassen. Nämlich genau dann, wenn unser Arbeitsspeicher, auch bekannt unter „Kurzzeitgedächtnis“, voll ist. Dann tun wir genau das oft unbewusst und können danach wieder Informationen aufnehmen. Die Forscher analysierten die elektrische Aktivität des Gehirns kurz vor und direkt nach solch unbewussten Berührungen im Gesicht.

Das überraschende Ergebnis: Durch die Berührung im Gesicht wird unser Arbeitsspeicher entlastet. Warum das so ist, weiß (noch) keiner, doch nutzen wir dieses Wissen. Also: Fassen Sie sich bewusst an die Nase, wenn Sie in einer Situation sind, in der Sie denken, dass gar nichts mehr in Ihr Gehirn passt. Wie durch Zauberhand machen Sie mit einer kurzen Selbstberührung Platz für neue, wichtige Informationen.

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