Der Querdenker Elliot Aronson

„Wir alle lieben Querdenker. Aber erst, wenn sie seit mindestens 50 Jahren tot sind.“
Elliot Aronson (geb. 1932) – US-amerikanischer Sozialpsychologe.

Ich möchte niemanden entmutigen, quer zu denken – Kreativiät ist super. Aber manchmal muss man seine Zeitgenossen erst von der eigenen Idee überzeugen können.

Aronson, ein Jude, erfuhr schon als Kind die Auswirkungen von Vorurteilen anderer Menschen. In seinen zahlreichen Büchern betont er immer zweierlei:

  1. Die Situation, in der ein Mensch sich befindet, hat enormen Einfluss auf sein Verhalten. (Menschen handeln in unterschiedlichen Situationen unterschiedlich, manchmal auch gegen ihre ureigenen Überzeugungen)
  2. Persönlichkeitseigenschaften, Einstellungen werden oft über-, und situative Auswirkungen unterschätzt. (Die Persönlichkeit des Agierenden hat manchmal weniger Auswirkung auf die Tat als die Situation, in der er sich befindet.)

Aus diesen Erkenntnissen folgt Aronsons erste Grundregel: „Menschen, die verrückte Dinge tun, sind nicht unbedingt verrückt.“

Aronson lehrte an namhaften Universitäten und bekam sehr viele Auszeichungen, u.a. den sog. „Nobelpreis der Psychologen“ der American Psychological Association.

(Quelle: wikipedia)